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Sicher Autofahren in Schottland

Eine Rundreise durch Schottland lohnt sich fast nur mit dem Auto. Wie das sicher und stressfrei geht und worauf man achten muss – hier steht’s.

Motorway M90
Motorway M90 hinter Edinburgh – (Foto: Martin Goldmann)

Als Fahrer von Kontinentaleuropa sollte man sich vor der Reise mit den wichtigsten Verkehrsregeln auf britischen – also auch schottischen – Straßen vertraut machen. Die wichigsten Fahrvorschriften, Infos und meine gesammelten Erfahrungen, trage ich hier zusammen.

Zunächst aber: Ich unternehme Reisen nach Schottland und in die Highlands meist mit einem Mietwagen, nicht mit dem eigenen Auto. Das eigene Fahrzeug (Motorrad oder Wohnwagen ausgenommen) nach Schottland zu bringen ist für mich von München aus einfach zu teuer und anstrengend. Allerdings sollte jeder vorher selbst vergleichen, ob für ihn die Fähre und das eigene Auto nicht günstiger kommt. Das hängt von der Zahl der Personen ab und der Entfernung zu den Fährhäfen nach Schottland.

Ich habe bisher auch nur gute Erfahrungen mit den Mietwagen-Services von Edinburgh-Airport und Inverness aus gemacht. Ankommen, abholen und abfahren daurte meist nur kurz.

Tipp: Wir haben die wichtigsten Infos zum Verkehr in Großbritannien in einem Flyer zusammengefasst, den man bei uns bestellen kann.

Linksverkehr: Keine Angst vor dem Fahren in Großbritannien

Flyer vorne und hinten
Merkblatt „Autofahren in Großbritannien“
als gedruckter hochwertiger Flyer hier

Die häufigste Frage: Gewöhnt man sich schnell an den Linksverkehr in Schottland? Die simple Antwort: Ja, keine Sorge. Einfach in den Mietwagen setzen und sich erst einmal umschauen:

  • Kupplung, Gaspedal und Bremse sind genau wie bei uns angeordnet
  • Der Schaltknüppel ist links vom Fahrer, der erste Gang liegt dabei links außen
  • Auch Blinker und Scheibenwischer-Hebel sind meist vertauscht
  • Der Tacho zeigt das Tempo in Meilen pro Stunde (mph) an;
    Faustformel: mph x 1,6 = KM/h

Bei mir hat es circa 10 Minuten gedauert, bis ich mich halbwegs gewöhnt hatte und fortan ging es. Allerdings sollte man stets konzentriert bleiben. Es passiert einfach ab und an, dass man den Scheibenwischer anschaltet, statt zu blinken oder mal den falschen Gang erwischt.

Beim Fahren dann immer daran denken: Es gibt nicht wie bei uns Linksabbiegerspuren sondern Rechtsabbiegerspuren.

Noch ein Tipp von den Fans auf Facebook: Es hilft, wenn man sich einen Pfeil mit dem Hinweis „Links fahren“ auf das Lenkrad heftet. Den gibt es bei mir im Shop zu kaufen.

Aufkleber Drive on the left
Hinweis zum Linksfahren und die
wichtigsten Geschwindigkeits-Regeln in Großbritannien –
den Aufkleber gibt es hier

Unfallursache Nr. 1: Zu weit links fahren

Die meisten Unfälle, die Touristen verursachen, sind Schäden auf der linken Fahrzeugseite und an links parkenden Autos. Wir sind es gewohnt, dass links von uns das Auto aufhört, während es rechts mehr Platz benötigt. Also ziehen wir instinktiv nach links. Dem sollte man entgegenwirken.

Beim Fahren in Schottland ermutige ich mich immer mit den Worten „ran an den Mittelstreifen“ und ziehe das Auto wirklich gefühlt „zu nah“ an den Mittelstreifen oder – bei einspurigen Straßen – an den rechten Fahrbahnrand. Meist ist das dann genau richtig.

Damit schont man übrigens auch die Nerven des Beifahrers, der nämlich badet es aus, wenn man zu weit links fährt – meist indem er auf seiner Seite über ein löchriges Bankett holpert.

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Mindestalter: Wann das Autofahren in Großbritannien erlaubt ist

Häufige Frage: Wie alt muss man als Fahrer in Großbritannien mindestens sein? Antwort: Das hängt davon ab! Die Straßenverkehrsordnung in Großbritannien sagt, dass man mit 17 Jahren einen provisorischen Führerschein erwerben kann, jedoch dann stets von einem Fahrer von einem Alter über 21 Jahren begleitet werden soll. Das gilt aber nur für dortige Einwohner.

Die Gute Nachricht: Der europäische Führerschein gilt. Das heißt: Ein hier bestandener Schein gilt drüben auch dann vollständig bis zu Autos von 3,5 Tonnen, selbst wenn der Fahrer erst 18 Jahre alt ist. Aber Achtung: Das gilt für Touristen. Wer sich auf der Insel niederlassen will, muss nach 12 Monaten einen britischen Schein erwerben.

Ein Fahrzeug zu mieten ist dagegen nicht so einfach. Europcar zum Beispiel will bei der niedrigsten Fahrzeugklasse einen Fahrer, der mindestens 19 Jahre alt ist und seinen Schein schon seit zwölf Monaten hat. Gewöhnlich muss der Fahrer ein Mindestalter von 21 Jahren haben. Bei höheren Fahrzeugklassen steigt das Alter auf bis zu 25 Jahre.

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Dokumente: Diese Papiere müsst Ihr mitführen

Wenn Ihr nur mit dem Mietwagen unterwegs seid, reichen:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • gültiger Fahrausweis

Sofern Ihr die Fahrprüfung in der Europäischen Union absolviert habt, den Führerschein in der EU erhalten habt und er nicht aus irgendeinem Grund für ungültig erklärt wurde, ist also alles in Ordnung.

Wenn Ihr mit dem eigenen Wagen anreist, solltet Ihr zudem noch mitbringen:

  • Europäischer Unfallbericht (als PDF beim ACE erhältlich)
  • Schutzbrief Eurer Versicherung
  • Fahrzeugschein (aber nicht im Auto liegen lassen!)
  • Internationale Versicherungskarte für Kraftverkehr (Grüne Karte)

Die „Grüne Karte“ ist keine Pflicht, kann aber bei Problemen die Abwicklung der Schadensregulierung beschleunigen. Mehr Info dazu auf der Seite der Deutsches Büro Grüne Karte e.V.

Natürlich müsst Ihr eine KFZ-Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Als Versicherungsnachweis gilt übrigens laut ADAC auch das KFZ-Kennzeichen.

Geschwindigkeitsbegrenzungen: Verschiedene Straßentypen und deren Tempo

Forth Road Bridge - (Foto: Franziska Goldmann)
Motorway an der Forth Road Bridge – (Foto: Franziska Goldmann)

Autobahnen heißen in Schottland Motorways. Viele gibt es in Schottland nicht, in den Highlands gar keine. Wer aber zum Beispiel die M8 von Edinburgh nach Glasgow entlang donnern will, darf das mit 70 mph tun.

Fernstraßen gibt es dagegen schon mehr, sie sind mit dem Buchstaben A gekennzeichnet, zum Beispiel die A9 nach Inverness.

Grundsätzlich unterscheiden die Briten ihre Straßen und damit auch die Tempozonen folgendermaßen:

  • Built up areas: Straßen Ortschaften oder Straßen, die Beleuchtung haben.
  • Single carriageway: Alle Straßen, die keine Begrenzung zwischen gegenläufigen Spuren aufweist.
  • Dual carriageway: Straßen mit zwei Spuren die in der Mitte durch eine Barriere getrennt ist, zum Beipsiel eine Leitplanke. Diese Straße kann aber sehr wohl noch Kreuzungen aufweisen.
  • Motorway: Entspricht unseren Autobahnen. Eine Straße mit einer Barriere (zum Beispiel Leitplanke) in der Mitte, die nicht gekreuzt werden kann. Zum Einfahren gibt es Beschleunigungsstreifen.

in diesen Zonen gelten dann die folgenden Tempolimits:

Ortschaften Außerhalb Motorways
Single carriage way Dual carriage ways
Verkehrszeichen
Fahrzeugart MPH MPH MPH MPH
Autos und Morotrräder
oder Vans mit max. 2t Ladung
30mph/48kmh 60mph/96kmh 70mph/112kmh 70mph/112kmh
Autos mit Wohnanhänger oder Wohnmobile 30mph/48kmh 50mph/80kmh 60mph/96kmh 60mph/96kmh
Busse bis max. 12m 30mph/48kmh 50mph/80kmh 60mph/96kmh 70mph/112kmh
LKWs <7,5t 30mph/48kmh 50mph/80kmh 60mph/96kmh 70mph/112kmh (falls nicht anders angegeben)
LKWs >7,5t 30mph/48kmh 40mph/64kmh 50mph/80kmh 60mph/96kmh

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Roundabout: Verhalten im britischen Kreisverkehr

Kleiner Kreisverkehr in Schottland
Kleiner Kreisverkehr in Schottland

Kreiverkehre sind in Großbritannien noch beliebter als in Deutschland. Folgende Punkte sind zu beachten:

Fahrtrichtung In britischen und schottischen Kreiseln fließt der Verkehr anders als in Deutschland im Uhrzeigersinn. Wenn man einfahren will, kommen die Autos im Roundabout von rechts und fahren nach links.

Vorfahrt: Autos im Kreisverkehr haben stets Vorrang.

Einordnen: Viele Kreisverkehre in Großbritannien sind mehrspurig. Es gilt: Verlässt man den Kreisverkehr gleich bei der nächsten Ausfahrt, ordnet man sich auch gleich links ein. Je weiter man herumfahren will, desto eher sollte man sich vor der Einfahrt rechts einordnen. Dann fährt man auf die innere Spur und wechselt (vorsichtig!) kurz vor der Ausfahrt wieder auf die äußere Spur. Zusammenfassend also: Je später man rausfahren will, desto weiter innen sollte man den Kreisverkehr nutzen.

Hintergrund bei der Regelung ist, dass so direkte Linksabbieger weniger behindert werden.

Blinken: Will man gleich die erste Ausfahrt links abfahren, kann man noch vor dem Einfädeln in den Roundabout links blinken. Ansonsten gilt: Blinker erst dann links setzen, sobald man an der Ausfahrt vorbei gekommen ist, die eines vor der geplanten Abfahrt aus dem Kreisverkehr liegt.

Weiß man vorher schon, dass man ganz den Kreisverkehr erst ganz weit hinten verlässt, kann man die rechte Spur (so vorhanden) nehmen, rechts blinken, sich im Kreisverkehr innen einordnen und dann links blinken, wenn die gewünschte Ausfahrt naht.

Eine englische Erklärung dazu mit schönen Bildern gibt es hier.

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Single Track Roads und Passing Places: Unterwegs auf engen Straßen

Passing Place in Schottland
Passing Place in Schottland – (Foto: Martin Goldmann)

In den Highlands sind die schönsten Straßen oft sogenannte „Single Track Roads“ – also Straßen, die nur einem Auto auf einmal Platz bieten. Damit der Gegenverkehr dennoch vorbei kann, gibt es Ausweichbuchten – die „Passing Places“. Die sind meist weit sichtbar durch eine Stange gekennzeichnet.

Hier gilt: Es fährt das Fahrzeug in die Bucht, auf dessen linker Seite sie liegt. Befindet sie sich stattdessen rechts vom Auto, fährt man bis zu ihr vor und lässt den Gegenverkehr in die Bucht ausweichen.

Sieht man ein Auto in der Ferne (meist ist das der Fall), sollte man so fair sein und in der nächsten Bucht schon warten. Ein freundliches, gegenseitiges Danke gehört zum guten Ton.

Die Passing Places sind übrigens nicht nur für den Gegenverkehr da. Langsame Fahrzeuge sollten hier schnellere vorbeilassen. Gerade als Tourist, der gemütlich durch die Landschaft zuckelt, sollte man Einheimische, die es eilig haben, hier überholen lassen – man weiß ja nie, ob es vielleicht der Landarzt auf dem Weg zu einem Notfall ist …

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Umweltzonen: Low Emission Zones (LEZ)

Aus deutschen Städten sind wir bereits die grünen Plaketten für Autos gewohnt, die uns erlauben in bestimmte Umweltzonen hineinzufahren. Durch diese Einschränkungen für bestimmte Fahrzeuge sollen Bereiche besser vor Feinstaub und anderen Abgas-Emissionen geschützt werden.

Die Umweltzonen sind eine Initiative der EU, und so ist es also nicht verwunderlich, dass auch in Schottland derzeit über die Einführung von „Low Emission Zones“ – kurz LEZ – diskutiert wird. Bisher haben in Großbritannien aber nur die Städte London, Brighton, Oxford und Norwich solche Gebiete definiert. Zwar diskutiert man es auch für Glasgow, Edinburgh und Aberdeen, aber Stand Mai 2015 gibt es in Schottland noch keine Umweltzonen.

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Lebendige Hindernisse: Schafe und Highland-Rinder

Schafe auf der Straße
Schafe auf der Straße

Fast überall an den Straßen begegnen wir Schafen und manchmal auch den massigen Highland-Rindern.

Die Schafe merken meist, dass ein Auto kommt und springen schnell beiseite. Sie sind eher ängstlich. Kein Problem also, solange man langsam fährt, wenn man das Schaf-Warnschild sieht und generell etwas aufmerksam bleibt.

Kniffliger wird es mit den Rindern. Mit ihren langen Hörner wirken sie sogar für Autofahrer bedrohlich. Und sie sind sich der Wirkung bewusst, stehen oft stoisch kauend auf der Fahrbahn. Hupen hilft hier nicht.

Am besten vorsichtig und langsam versuchen zu passieren – oder einfach warten. (Wenn jemand eine bessere Lösung kennt, lasst es mich wissen unter stephan@myhighlands.de)

Weitere wichtige Regeln: Vorfahrt, Gurte und Co. in Großbritannien

Verkehr in Glasgow
Verkehr in Glasgow

Vorfahrt: Eine Links-vor-Rechts-Regel gibt es so dediziert wie bei uns nicht. Die Vorfahrt wird meist durch weiße Striche und Vorfahrt-Achten-Dreiecke am Boden geregelt.

Gurte: Jeder Fahrzeuginsasse muss angeschnallt sein. Wird man ohne Gurt erwischt, kostet das 60 Pfund. Bei Oldtimern, die damals (!) ohne Gurte hergestellt wurden, gilt die Regel nicht. Kinder müssen dann allerdings auf den Rücksitz. Personen unter drei Jahre Alter dürfen dann nicht mitfahren.

Alkohol: Seit Ende 2014 gilt in Schottland die Grenze 0,5 Promille Blutalkohol (wie auch in Deutschland). Davor lag der Wert bei 0,8 Promille. Wer bei einer Kontrolle darüber liegt und erwischt wird, kann bis zu 5.175 Pfund Strafe zahlen, den Führerschein verlieren oder gar ins Gefängnis wandern.

In anderen Teilen Großbritanniens gelten höhere Promille-Grenzen: Dort sind 0,8 Promille erlaubt.

Telefonieren und SMS: Grundsätzlich darf kein Fahrer wähernd der Fahrt telefonieren, es sei denn er benutzt eine Freisprechanlage dabei. Falls Ihr also das Handy normal benutzen oder gar eine Kurznachricht tippen möchtet, haltet das Fahrzeug an einer passenden Stelle dazu an.

Straßenmarkierungen: Ein ganz eigenes Thema, da die in Schottland und England sehr ausgefeilt sind. Ausführlich erklärt es dieses PDF auf Englisch. In Kürze:

  • gelbe Linien zeigen ein Parkverbot an
  • rote Linien markieren ein Halteverbot
  • weiße Linien sind Stopp-, Halte- oder Begrenzungslinien
Die gelbe Linie bedeutet: hier nicht parken!
Die gelbe Linie bedeutet: hier nicht parken!

Eins noch zum Schluss: Wir Deutschen sind leider oft rechthaberische und aggressive Autofahrer. In den Highlands ticken die Uhren anders. Freundlich bleiben, gelassen und aufmerksam fahren – dann kann man die Reise durch die Highlands wirklich genießen.

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Scheinwerfer abkleben für Großbritannien: Für eigene Autos sinvoll

Eine klare Antwort auf Frage, ob die Scheinwerfer des eigenen vom Festland mitgebrachten Autos bei einer Fahrt nach Großbritannien mit einer Folie abzukleben sind, ist wirklich schwer zu finden.

Hintergrund: Das Abblendlicht vieler Autos wird asymetrisch ausgestrahlt. In Deutschland zum Beispiel wird der rechte Fahrbanrand mehr ausgeleuchtet, während zu Mitte das Licht stärker abgeblendet ist. So soll vermieden werden, dass entgegenkommende Verkehrsteilnehmer geblendet werden. In Großbritannien wäre es dann eben genau anders herum, Fahrer auf der anderen Seite würden geblendet werden.

Ich habe zum Thema folgende Infos gefunden:

  • Die englische Wikipedia schreibt hier, es sei nötig das zu tun, die deutsche hier
  • Einige moderne Autos haben einen Reisemodus, bei dem man von LHD (Left Hand Drive) nach RHD (Right Hand Drive) wechseln kann

Die Aufkleber kann man auch auf den Fähren nach Großbritannien erwerben. Allerdings ist das Anbringen je nach Model nicht ganz einfach und die Aufkleber auf der Fähre sind auch etwas teurer. Darum lohnt es sich, die Aufkleber noch zuhause zu kaufen und sich schon einmal vorher damit vertraut zu machen, wie sie am eigenen Auto-Scheinwerfer angebracht werden – das Aufkleben selbst erfolgt aber dann erst auf der Fähre oder kurz danach.

Zur Firma Eurolite hat zu ihren Aufklebern für die Scheinwerfer auf Youtube eine umfangreiche Anleitung allerings auf Englisch für Fahrer aus England für das Festland auf Youtube eingestellt. Sie sollte aber auf Deutsche Autos zu übertragen sein.

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Navigationsgeräte: Adressen richtig eingeben in den Highlands

Navigationsgeräte sind bei der Reise durch Großbritannien und insbesondere Schottland eine echte Hilfe: Der Fahrer kann sich auf das Fahren konzentrieren, der Beifahrer genießt die Landschaft.

Die meisten Autoverleiher bieten Navis mit einem Tagesaufpreis an. Aber ganz ehrlich: Bei den Zuschlägen lohnt sich der Kauf eines eigenen Geräts.

Navi in Schottland
Navi in Schottland auf einer Fähre

Natürlich kann man das Navigationsgerät auch von Zuhause mitnehmen. An sich kein Problem, wenn man zwei Kleinigkeiten beachtet:

1. Manche Navis schicken einen auf der Karte in der falschen Richtung in einen Kreisverkehr. Keine Sorge, man kann fast nicht falsch einfahren. Und wenn, dann merkt man es sehr schnell.

2. Auf Fähren achten. Das Navi schlägt einem den kürzesten Weg vor und fragt dabei auch, ob es auch Fähren einrechnen darf. Ich bin da in die Falle gelaufen, als ich nach Islay fuhr. Natürlich nehme ich dabei eine Fähre. Woran ich nicht dachte: Das Navi rechnete den kürzesten Weg, der wiederum zwei weitere Fährverbindungen zwischen Edinburgh und Islay aufwies. Die Crux dabei: Das Navi kennt natürlich nicht deren Abfahrtszeiten und tut so, als ob man dort sofort Verbindung hätte. Und so brachte uns diese Route in Schwierigkeiten, da wir fast die dritte, wichtige Fähre nach Islay verpasst hätten. Also die vorgeschlagene Route immer noch einmal prüfen!

Verwirrend für uns ist allerdings oft die Eingabe der Adresse. Der Trick: Für die meisten Navigationsgeräte reicht der Postcode, also die Postleitzahl. Die legt die Adresse nämlich schon sehr genau fest. Zum Beispiel steht IV7 8LS für den Bereich „Inverness“ (fast das gesamte Gebiet der Highlands hat IV), Distrikt sieben. Der zweite Teil bezieht sich dann auf das entsprechende Postamt und einen Straßenbereich. (Geht übrigens auch in Google Maps).

Besitzer eines TomTom-Geräts treffen hier vielleicht auf Schwierigkeiten, weil sie nicht die gesamte Adresse eingeben können. Das ist ein immer wieder auftauchendes Thema, das auf der englischsprachigen TomTom-Seite hier und hier besprochen wird.

Mein Tipp: Das eigene Navi mitnehmen und die wichtigsten Orte schon daheim als Favorit eingeben. Dann im Urlaub nur noch dort abrufen. Denn: Nicht jeder kleine Ort ist sofort per Adresse zu finden. Das kann etwas knifflig sein. Also: Entlegen Bed&Breakfasts oder Routenpunkte am besten vorher auf der Couch raus suchen – das steigert bei mir schon die Vorfreude auf die Reise.

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Im Shop: Nützliche Helfer

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Flyer mit den wichtigsten Infos zum sicheren Fahren in Großbritannien.

– Wichtige Verkehrsregeln
– Tempo-Übersicht
– Notrufnummern
– Infos zu Verkehrszeichen
– Infos zu Straßenmarkierungen
– Tipps zu Kreisverkehren
– Tipps zum Linksfahren
– Verhalten auf Single-Track-Roads

Technische Daten:
– Faltblatt im Wickelfalz
– Format: DIN lang (9,8 x 21 cm)
– Papier 135g
– beidseitiger UV-Lack glänzend
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– Format DIN A7 (74 mm x 105 mm)
– Für Lenkrad oder Armaturenbrett
– Aufforderung „Drive on the left“ mit einem großen Pfeil
– Geschwindigkeiten für Großbritannien in Ortschaften, auf Landstraßen und Autobahnen

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96 Antworten zu “Sicher Autofahren in Schottland”

  1. Gerd Kiepka

    ich habe die hinweise, was man beim fahren mit einem PKW in Schottland beachten sollte gelesen. Leider werden davon einige nicht umsetzbar sein, da wir wegen unserer 2 Collies, die unbedingt mit müssen, mit dem eigenen PKW anreisen.
    Die Gefahr zu weit links zu fahren, ist daher nicht gegeben. Gibt es sonst noch feinheiten, auf die man achten sollte, die in ihren Beschreibungen noch nicht aufgeführt sind ?
    Wie sieht es mit der Vorfahrtsregelung aus ?

    Für weitere Anregungen, wäre ich dankbar, da wir in ein paar Monaten unseren Traum wirklichkeit werden lassen!

    MFG

    G. Kiepka

    Antworten
  2. Hallo Herr Kiepka,

    ersteinmal: Glückwunsch, dass Sie sich Ihren Traum erfüllen. Wo wird es denn ungefähr hingehen, wenn ich fragen darf? Vielleicht kann ich noch Tipps geben?

    Zur Vorfahrtsregel: Eine dedizierte links vor rechts Regel gibt es in Großbritannien nicht. Die Straßen sind auf dem Boden meist mit entsprechenden Zeichen gekennzeichnet. Also das Vorfahrt-Achten Dreieck oder ähnliches.

    Alles in allem: Wenn Sie aufmerksam fahren und eben auch in Betracht ziehen, dass die Schotten auf Singletrackroads sehr schnell unterwegs sind, also auch mal recht schnell auftauchen können, sollte alles kein Problem sein.

    Ich hoffe, ich konnte helfen.

    Viele Grüße

    Stephan von MyHighlands.de

    Antworten
  3. GRISIUS R.

    Hallo Herr Goldmann,

    Wie fliege ich am besten auf die Isle of skye ?
    Von wo aus nehme ich mir ein Mietauto ? Soll ich das von zu Hause aus vorbuchen ?
    Ich will jeden Tag eine Fototour unternehmen. Mache ich die am besten aus von Portree, d.h. ich würde auch da meine Unterkunft haben ?
    Ich würde morgens abfahren und abends wieder zurück sein, genügt diese Zeit, um in Ruhe die Insel zu sehen und zu fotografieren ?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe !

    LG, R. GRISIUS

    Antworten
    • Hallo,

      ich würde entweder Easyjet nach Edinburgh oder nach Inverness mit umsteigen in London nehmen. Je nachdem, wie die Preise sind. Von Inverness aus sollte es am schnellsten gehen. Alternativ können Sie sich auch mal bei Flybe.com umschauen, ob es da Verbindungen noch näher an die Insel gibt.

      Ich buche mein Mietauto immer von zuhause aus vor – ab Flughafen. Bei Easyjet kann man das sogar gleich miterledigen.

      Ein zentrale Punkt auf der Insel ist sicherlich gut. Portree oder auch Sligachan sind dafür möglich. Sligahcan bietet natürlich das Hotel – allerdings sind die Preise da nicht ganz billig.
      Verstehe ich das Recht, dass sie nur einen Tag bleiben? Das reicht nicht für die gesamte Insel, könnte aber für einige spektakuläre Landschaften reichen.

      Ich hoffe, ich konnte helfen.

      Stephan
      PS: Ich war bis gestern selbst auf Recherchereise in den Highlands, daher hat es mit der Antwort so lange gedauert.

      Antworten
  4. Katrin L.

    Hallo! Zerbrechen uns seit Tagen den Kopf, wie man besten den angedachten Urlaub plant. Wir wollen zu viert um die 10 Tage nach Schottland. Falls wir uns jemals entscheiden können 🙂 wie wir auf die Insel kommen, stellt sich dann noch das Problem der Übernachtung. Gehen wir davon aus, dass wir in Edinburgh bzw Glasgow landen und von dort aus die Landschaft erkunden wollen. Muß man B&B von hier aus planen und buchen, oder kann man auf gut Glück losfahren?

    Antworten
    • Hallo Katrin,

      Du musst nicht unbedingt alle B6Bs planen, bevor Du losfährst. Es gibt viele, die sich so durchschlagen auf gut Glück. ABER: Ich würde es nicht machen. Denn die schönen B&Bs sind meist schon gebucht und es kann eben auch recht anstrengend werden, noch eines zu finden, das Zimmer frei hat. Zumal ihr ja zu viert unterwegs seid. Eine entscheidende Frage dabei ist natürlich: Wann seid Ihr dort? Haupt- oder Nebenbsaison?

      Viele Grüße

      Stephan

      Antworten
  5. Rain

    Hi,
    ich danke für die tolle Homepage und vor allem die Links zu den weiterführenden Informationen.
    Wir haben die Ryanair-Hürde genommen, den Mietwagen über ein Vergleichsportal gemietet und nur die erste Übernachtung gebucht, versuchen es also auch auf „gut Glück“. Allerdings habe ich mir weitere Übernachtungsmöglichkeiten entlang unserer Route mitsamt Telefonnummer herausgesucht, so dass ich immer einen Tag vorher herausfinden kann, ob noch ein Zimmer frei ist. Auf diese Weise hoffe ich, dass wir nicht im Wagen nächtigen müssen.
    Ich habe mich vor der Routenplanung übrigens nicht informiert, wie andere ihren Urlaub verbringen, sondern empfand diese Methode als die einzig vernünftige, wenn man im Urlaub keinen Stress oder Langeweile haben will.
    Ich melde mich dann in zwei Wochen wieder um meine Erfahrungen niederzuschreiben 🙂
    LG

    Antworten
    • Hallo Rain,

      die Methode mit einer Art Sicherheitsnetz an Telefonnummern in den Urlaub zu fahren, habe ich auch noch nicht gehört. Was für eine tolle Idee!
      Ich bin gespannt auf Deinen Bericht.

      Viele Grüße
      Stephan von MyHighlands.de

      Antworten
  6. Jürgen

    Hallo Stephan,

    erst einmal vielen Dank für die tolle Seite hier. Ich war mit 12 Jahren das letzte mal in Schottland nun mit 35 habe ich im Sommer wieder einmal Lust dieses wunderschöne Land zu bereisen.

    Du sagst es war für dich immer billiger mit einem Mietwagen zu reisen, und zu fliegen. Meine Frau und ich überlegen mit meinem Combi zu fahren und gegebenfalls auch wild zu campen mit einem Zelt, was ja glaube ich in Schottland erlaubt ist. Was würdest du sagen, kommt dieser Reiseweg, mit teilweis campen und B&B billiger von Aschaffenburg aus mit eigenem Auto oder ist das Fliegen und ein Mietwagen doch billiger für ca. 14 Tage.

    Nochmals vielen Dank für deine super Seite!! 🙂

    Antworten
    • Hi Jürgen,

      schwer zu sagen. Es kommt erst einmal darauf an, wohin Du fliegen willst, mit welcher Fluggesellschaft und was Du dort für eine Wagenklasse haben willst. Außerdem: Wo willst Du in Schottland fahren? Im Norden, also eher die Highlands? Oder im Süden eher die Lowlands?
      Ich bin ein Freund der Highlands. Ich versuche mittlerweile immer Flüge nach Aberdeen oder nach Inverness zu bekommen, so spare ich auch etwas Zeit.
      Dazu kommt eben noch, dass ich ungern das Steuer auf der falschen Seite habe im Straßenverkehr.

      Aschaffenburg wäre recht nah an Frankfurt, nicht wahr? Also ich würde da fast fliegen wollen. Ich glaube, da geht noch immer ein günstiger Flug per Lufthansa nach Aberdeen…

      Kurz: Ich kann es Dir nicht so einfach beantworten.
      Übrigens: Wir bieten in Zusammenarbeit mit Lüttje Törn auch Reisen an, eine davon diese http://www.myhighlands.de/traum-reise-buchen-durch-die-highlands-auf-die-isle-of-skye/, aber auf Anfrage dort noch weitere.

      Vielleicht ist ja ein Komplettangebot sogar das Richtige für Euch?

      Viele Grüße
      Stephan

      Antworten
      • Jürgen

        Vielen lieben Dank Stephan 🙂

        wir werden mal sehen. Die Tendenz geht aber doch, denke ich, Richtung eigenem PKW. Meine Frau und Ich wollen viel Selbstverpflegung mitnehmen und campen wollen wir teilweise auch….. und die ganze Ausrüstung, Verpflegung mit dem Flugzeug…….?

        Wir wollen definitiv in die Highlands ich kann mich noch sehr gut an Ullapool erinnern und dort möchte ich noch einmal aufschlagen. Weiter in die Northhighlands möchten wir natürlich auch.

        Ich werde dich auf jeden Fall auf dem laufenden Halten und bedanke mich für die tolle Seite mit den super Informationen!! 🙂

        LG Jürgen

        Antworten
        • Na klar, bei sehr viel Material und noch sehr viel Essen ist das eigene Auto wahrscheinlich besser. Ich wünsche Euch jedenfalls ganz viel Spaß. Hoffentlich habt Ihr gutes Wetter.

          Antworten
  7. Michael

    Hallo Stephan,
    zunächst auch von mir ein dickes Lob für deine sehr informativen Seiten zu den Highlands.

    Wir wollen im Mai diesen Jahres für ca. drei Wochen fahren. Möchte meinen eigenen Wagen mitnehmen. Habe allerdings einen Sportwagen (Cabrio) mit reduzierte Bodenfreiheit.

    Was meinst du, werde ich da eventuell Probleme bekommen. Schlechte Straßen, Schlaglöcher und so sind nicht so prickelnd mit meinem Auto zu fahren.

    Liebe Grüße Micha

    Antworten
    • Hallo Michael,

      ich bin kein Auto-Fachmann, versuche dennoch zu antworten. Die meisten wichtigeren Routen sind erstaunlich gut ausgebaut in den Highlands. Da sind wohl auch etliche Fördermittel der EU hinein geflossen.
      Dennoch gibt es einige Straßen, da würde ich es als kritisch betrachten. Es gibt die sogenannten Single Tracks, wo man öfter einmal auch über ein tiefes Bankett ausweichen muss. oder manchmal Feldwege also Stichstraßen etwas zu einem B&B hin.
      Konkret fällt mir da ein Beispiel ein, wo es mir in einem Golf Plus schon etwas mulmig wurde. Das war der Weg in Mull zur Glengorm Castle bei Nacht und Regen. das sind wir in ein paar Schlaglöcher rein, das war nicht mehr feierlich.
      Kurz: Es ist eine Frage der Route.

      Hilft Dir das?

      Stephan

      Antworten
  8. Ralf Stutzke

    Hallo Stephan, wir wollen im August mit dem eigenen Auto ca. 10Tage den Nordwesten Schottlands bereisen und bewandern. Möglichst von 2, maximal 3 festen Unterkünften mit Selbstverpflegung aus. Kannst Du uns 2 oder 3 Orte nennen, von denen aus diese Tour möglich ist?
    Danke und Grüsse,
    Ralf

    Antworten
  9. Florian

    Hallo,

    ich bin gerade in Schottland. Wir sind heute von Edinburgh nach Loch Ness gefahren. Wir sind nicht ganz sicher ob und wie oft wir heute auf der Strecke geblitzt wurden. Gibt es in schottland eine Toleranz die abgezogen wird oder blitzen die Blitzer vielleicht erst ab einer bestimmten überschrittenen Geschwindigkeit? Wie teuer ist sowas und kann ich am Tage öfters geblitzt und geahndet werden?

    Antworten
    • Schwer zu beantworten. Ad hoc habe ich dazu nur eine Zeitungsmeldung von 2011, die sagt, dass 86mph seit neustem innerhalb der Toleranz seien.

      Antworten
  10. Barbara

    Hallo Stephan,
    erstmal super tolle Seite !!! Wir haben viele deiner Tipps berücksichtigt 🙂

    Ich bzw. wir würden gerne deine Meinung zu unserer bereits zusammengestellten Selbstfahrerschottlandreise hören 🙂
    Mietauto ab Glasgow, los geht’s Anfang August 14 Tage insgesamt und zwar ab/bis Glasgow,
    2 ÜN in Fort Williams,
    2 ÜN Inverness,
    3 ÜN Ullapool,
    3 ÜN Isle of Skye,
    2 ÜN Oban,
    2 ÜN Glasgow,
    es sollte Zeit bleiben um zu wandern, z. B. in Ullapool Loch Assynt …., und um zu fotografieren. Deswegen auch nicht immer nur 1 ÜN, sondern eher gemütlich …
    Liebe Grüße
    Barbara

    Antworten
    • Hallo Barbara,

      danke für das Lob. Zu Deinen Fragen:
      Das ist so nicht ganz leicht zu beantworten, denn ich weiß ja nicht genau, was Ihr so vor habt außer wandern und was Ihr auf der Rouet sonst noch abklappern wollte. Jedenfalls gut ist die Betonung auf die Gebiete Ullapool und Skye.

      Habt Ihr die Road to the Isles eingeplant, also das Stück zwischen Mallaig und Ft. William? In Glenfinnan und Umgebung lässt sich übrigens auch sehr gut Wandern.

      Habt Ihr Glencoe irgendwo auf der Strecke eingeplant? Das ist auf jeden Fall einmal sehenswert. Kann man auch als Rundfahrt von Oban aus einplanen: Durch Glencoe Richtung Osten, unten über Loch Awe zurück zum Beispiel. Oder anders herum.

      Was wollt Ihr in Ft. William machen? Und in Inverness? Wollt Ihr lieber mehr Ruhe, dann würde ich halt nicht in den Städten bleiben, oder braucht Ihr abends Leben um Euch?

      Will sagen: Mehr Info wäre gut 🙂

      GRUNDSÄTZLICH aber kann man die Tour so machen und sie nimmt auch einiges mit.

      Unser Reisenagebot habt ihr gesehen?
      http://www.myhighlands.de/schottland-reisen-buchen/traum-reise-buchen-durch-die-highlands-auf-die-isle-of-skye/

      Liebe Grüße

      Stephan

      Antworten
      • Barbara

        Herzlichen Dank für die super schnelle Beantwortung !!!

        Ja, Road to the Isles und Glenfinnian ist eingeplant !
        Auch Glencoe, wenn es nicht soo überlaufen ist, evtl. mit Glen Etive.

        Fort Williams und Inverness haben wir schon so als „abendliches Highlight“ evtl mit gemütlichem Pubbesuch und Livemusik *freu* geplant.
        Uns gehts auch darum, das die Entfernungen zwischen den einzelnen ÜN nicht zu weit sind, bzw. leicht machbar.

        Herzlichen Dank für deine Infos und Einschätzung !!!!

        Barbara

        Antworten
  11. Manfred Höltken

    Hallo Stephan!,

    Meine Frau und ich, wir reisen mit der DFDS Fähre am 17.06. von Amsterdam nach New Castle an. Am 18. von New Castle nach Dumfries, Hotel Aston. 19. Drumlanrig Castle – Glasgow – Loch Lomond – Crianlarich – Oban, Hotel Oban Bay and Spa. 2 Nächte Aufenthalt ???. Am 21. über Fort William – Loch Ness – Inverness nach Grantown On Spey, Hotel Craiglynne.
    2 Nächte Aufenthalt ???. Am 23. über die 939 nach Ballater – Perth – Edinburgh, Hotel Holiday Inn Express. 2 Nächte Aufenthalt ???. Dann am 25. die letzte Strecke über Alnwick nach New Castle.
    So sieht mein Jugendtraum aus aber mitlerweile bin ich 80. Für ein paar Tipps bin ich dankbar. Essen im Hotel oder besser ausserhalb? Ist die Strecke gut? Bergsteigen ist nicht drin, höchstens Nessie suchen oder Inseln besuchen.
    Ich bin schon auf Ihre Antwort sehr gespannt.

    Viele Grüße und besten Dank im Voraus

    Manfred

    Antworten
  12. Hallo Manfred,

    Ich kann nur punktuell etwas dazu sagen, weil ich zum Beispiel in Dumfries noch nicht unterwegs war.

    Zur Strecke:
    Zwei Nächte in Oban: Ja, aber Oban selbst ist jetzt aus meiner Sicht nicht absolut sehenswert. Es bietet sich eine Rundfahrt an, die die Castle Stalker, das Glencoe, Loch Awe mit der St Conans Kirk mitnimmt. Dazu steht im Kommentar eines weiter oben schon etwas mehr.

    Schade finde ich, dass keine Zeit für die Road to the Isles ist, die mit dem Jakobite Steam Train abgefahren werden kann:
    http://www.myhighlands.de/jacobite-steam-train-der-harry-potter-zug/

    Dazu wäre aber eine Übernachtungen in der Nähe von Ft William nötig – wenn nicht gar zwei.

    Klar, durch das Great Glen nach Loch Ness und Inverness ist prima. Highlight sind hier natürlich Ft Augustus
    http://www.myhighlands.de/fort-augustus-schleusen-am-loch-ness/
    und Urquhart Castle
    http://www.myhighlands.de/urquhart-castle-burg-mit-blick-uber-loch-ness/

    Hinter Inverness wäre noch Culloden (!) und Fort Williams interessant, ebenso Elgin.

    Allerdings ist das natürlich eine Fahrt, die lang ist und viele Sehenswürdigkeit unterwegs bietet.

    Falls der Weg an Pitlochry vorbeiführt, würde ich hier einen Besuch der Whisky Destillierie vorschlagen. Ansonsten sonstwo in Speyside.

    Zum Essen kann ich persönlich nicht so viel sagen. Wir essen oft in den Hotels, und haben bisher noch nie eine richtig schlechte Erfahrung gemacht.

    Also zusammenfassend: Für meinen Geschmack würde ich um die Gegend von Ft. William und Inverness einen Hauch mehr Zeit einplanen. Das kommt aber eben auch auf die Präferenzen an.

    Konnte ich helfen?

    Viele Grüße
    Stephan

    Antworten
    • Manfred Höltken

      Hallo Stephan,

      Schönen Dank für die Anregungen. Die Fahrt war mit den gebuchten Hotels von DFDS vorgegeben.
      Wir werden das Beste daraus machen. Evtl. mit dem PKW bis Ft.Willams und dann mit dem Jakobite Steam Train oder mit dem PKW bis Mallaig. Einige Tipps habe ich mir von anderen Schreiberlingen abgezweigt. Mal sehen wie es weitergeht.
      Sind die Mücken am 17.6. noch auf Freiersfüßen oder schon langsam auf dem Rückzug???
      Wirkt schottischer Mückensprey besser als deutscher Sprey. Oder hilft eine Lotion besser.

      Viele Grüße und besten Dank

      Manfred

      Antworten
  13. Carol Grob

    Hallo manfred
    Wir werden im juli in edinburgh ankommen und zwar sehr spät abends. Was würdest du empfehlen? Nahe am flughafen zuerst übernachten oder erst ein stück rausfahren? Gibt es ein ideales hotel vom flughafen aus, dass ich leicht erreiche…im dunkeln und zum ersten mal links fahren?
    Herzlichen dank für deine rückmeldung
    Schöne grüsse carol

    Antworten
  14. Hallo Carol,

    direkt am Flughafen Edinburgh ist keine schöne Gegend, finde ich. Als Hotel hatte ich bisher nur das Best Western Edinburgh Capital Hotel, das mit dem Auto etwa 10 Minuzten entfernt vom Flughafen liegt. Es ist ein sauberes, aber nicht allzu herausragendes Hotel. Für eine Nacht ist es durchaus ok.
    Wenn Du nicht nachtblind bist, könntest Du aber ruhig erst ein Stück fahren, denke ich. Denn vermutlich wird genau der Verkehr abends etwas weniger sein. Das ist aber nur so ein Gedanke, Du musst selbst einschätzen können, was Du Dir wann zutraust. Ich kann nur immer wieder sagen, dass die meisten sich doch sehr schnell auf den Linksverkehr einstellen.
    Hilft Dir das weiter?
    Viele Grüße
    Stephan

    Antworten
    • Carol Grob

      Hallo martin
      Besten dank für deine infos. Gut dann werde ich etwas fahren. Wir werden richtung perth fahren, nicht zu weit da es sicherlich nach 23.00 uhr sein wird. Kennst du da etwas nahe der strasse?
      Besten dank
      Carol

      Bin schon ein bisschen nachtblind…

      Antworten
      • Hallo,

        nein, da kenne ich leider nichts. Da fahre ich meist recht schnell durch. Sorry.

        Sonst halt die Lösung mit dem Best Western oder etwas ähnliches. Das wäre dann eben nur zehn Minuten, dann kannst Du am nächsten Tag fahren, wenn Du eher nachtblind bist.

        Viele Grüße

        Stephan

        Antworten
  15. Carol Grob

    Ups sorry stephan nicht martin…

    Antworten
  16. Peter Teufel

    Hallo Stephan
    Gratuliere zur dieser guten Homepage.
    Meine Frau und ich fliegen im August nach Edinburgh.
    Dort werden wir das Tattoo besuchen. Danach werden wir mit einem Mietauto für sechs Tage in den Norden fahren. Da wir noch nicht wissen, wann wir wo sind, haben wir keine Unterkunft gebucht. Wo es schön ist da bleiben wir. Wir haben keine grossen ansprüche und uns genügt ein Bett und ein Dach über dem Kopf. Ist es wirklich schwer B&B zu finden?
    Könntes du uns noch ein paar Tipps für Sehenswürdikeiten geben.
    Wir sind beide 47 Jahre alt und sind für alle Sehenswürdigkeiten offen.

    Gruss aus der regennassen Schweiz
    Peter Teufel

    Antworten
    • Hallo Peter,

      Danke für das Lob. Und toll, dass Ihr das Tattoo besucht – das habe ich bisher noch nicht gemacht, obwohl Katrin und ich das gerne mal sehen würden.

      Unterkünfte: Bei B&B-Buchungen hilft meist noch die Tourist-Info, die in vielen Orten ansässig ist. Ob das in der Hochsaison immer klappt, kann ich nicht sagen. Ich buche immer voraus, da ich auch besondere B&Bs besuchen möchte. Zumindest würde ich Euch raten, nicht erst abends um 18 Uhr mit der Bettsuche anzufangen.

      Es kommt natürlich auch auf das Gebiet an, in dem Ihr unterwegs seid. Je spärlicher besiedelt, desto schwieriger etwas zu finden. Aber vielleicht habt Ihr ja auch einfach Glück.

      Spontan würde ich Euch folgende Route vorschlagen (nur eine Idee):
      1 Tag – vormittags raus aus Edinburgh, die Hauptstraße lang nach Inverness, dort in Pitlochry halten und Edradour Destillery besuchen. Ruhig auch noch in Pitlochry unten ein bisschen rumspazieren und eventuelle was Essen. Weiter fahren zur wunderbaren Queens View, ein Stück außerhalb von Pitlochry, es ist ausgeschildert. Noch ein bisschen weiter fahren auf der A9 nach Inverness, dann aber vor der Dalwhinnie Destillerie (Achtung, kommt sehr unvermittelt die Ausfhart) nach Westen abbiegen. Irgendwo dort eine Übernachtung einlegen.
      2 Tag – losfahren, ins Great Glen und nach Fort Augustus. Dort die Schleusen anschauen. Eventuell weiter bis Urquhart Castle. Dürfte aber SEHR voll dort sein.
      Dann ein Stück wieder zurück den Weg und weiter Richtung Westen zur Isle of Skye. So lange es geht fahren. Ihr passiert das Tal mit den Five Sisters of Kintail. Je nach Lust und Laune ab Shielbridge auch schon eine Unterkunft suchen. Oder wenn es geht noch weiter fahren bis zur Eilean Donan Castle und vielleicht auch noch rüber nach Skye.

      Tag 3 & 4 – nehmt Euch einen Tag für die Isle of Skye – das reicht zwar bei weitem nicht, um alles zu sehen, aber die Insel ist voller schöner Plätze. Eine Liste und mehr Info habe ich hier.

      Tag 5 – fahrt mit der Fähre von Armadale nach Mallaig. Dort tuckert gemütlich die Road to the Isles entlang. Es gibt da Strände, das Loch nan Uamh, Glenfinnan Monument und wenn Ihr Glück habt, seht Ihr den Jacobite Steam Train. Zudem gibt es dort schöne Lochs, in denen kleine Inselchen sind. Der Tag endet in Fort William, dort findet Ihr vermutloch auch ein Unterkunft. Wenn die Schleusen in Ft Augustus noch nicht genug sind, kann man hier auch das Neptune’s Staircas ansehen kurz vor Ft William.

      Tag 6 – von Ft William aus nach Glencoe fahren und durch das wunderschöne Tal dort. Gerne an den Rastplätzen öfter halten. Danach durch Crainlarich nach Callander. Dort gibt es ein Antikshop – falls man das Stöbern gerne mag. Durch Stirling weiter, wenn noch Zeit ist dort Stopp, denn dort gibt es eine Castle und wichtiger: Das Schlachtfeld von Bannockburn. Dann zurück nach Edinburgh.

      Die Tour habe ich mir jetzt mal so aus dem Kopf zusammengeschrieben. Für mich sind die Distanzen machbar, aber es kommt immer darauf an, wie man unterwegs ist. Sehr gemütlich oder zielstrebig.

      Und natürlich gibt es auch noch unendlich viele andere Möglichkeiten, man kann zum Beispiel mehr Städte machen: St Andrews, Dundee, Aberdeen. Oder die Speyside. Oder oder 🙂

      Ich bin aber ein Fan der Westküste, darum ist mir diese Tour eingefallen.

      Hilft Dir das?

      Viele Grüße

      Stephan

      Antworten
  17. Phil

    Hallo Stephan!

    Glückwunsch zu dieser sehr gut gestalteten und angenehm zu lesenden Seite! Feine Sache.

    Ich habe mich sehr sehr spontan vor wenigen Tagen dazu entschlossen 14 Tage Resturlaub im September in Schottland zu verbringen. Und zwar mit dem Motorrad, meinem ersten Motorrad, einer Honda von 1994 mit über 100.000km.
    Eine nette Rundroute habe ich mir schon an Hand von Reiseberichten ausgearbeitet. Fahrerisch und Landschaftlich mache ich mir keine Gedanken. Schon eher nimmt die Überlegung darüber Platz in meinem Kopf ein, ob man Abends wohl gut eine B&B Unterkunft findet oder lange suchen muss? In Italien empfand ich selbst die Hotelsuche übers Smartphone als lästig und quälend. Das Ding werde ich warscheinlich eh zuhause lassen und ein alter Nokia organisieren, mal sehen. Wie sieht es betrefflich Campingplatzdichte aus? Ich strebe eine Mischung aus Campen und Selbstversorgung sowie B&B an. Schottland ist allgemein ja doch recht teuer.
    Wie weltoffen ist der Schotte wirklich? Wie ist die allgemeine Einstellung ausländischen Motorradfahrern gebenüber? Große „Sorgen“ macht mir auch der Linksverkehr irgendwie. Es fühlt sich so total falsch an eine Route zu planen und dann am Kreisverkehr gedanklich falschherum zu fahren. *lach*

    Die Fähre bis Newcastle habe ich vor wenigen Minuten gebucht, ich reise alleine, los gehts am 01. September und zurück am 17. – Ich bin gespannt, ob es stimmt was man so liest.

    Meine Route kannst du hier:

    http://www.motorradonline24.de/mo24forum/touren-und-reisen/reiseplanung/653054/scottland-2-wochen-im-september/

    anschauen. Vielleicht kannst du mir ein paar Insidertipps geben welche Straßen ich meide und welche ich einbaue. Einige längere Abschnitte über A-Straßen habe ich schon ausgebaut und möglichst viel über Straßen mit 3 oder 4 folgenden Zahlen eingebaut! Hoffentlich nicht zuviel.

    Viele Grüße, Phil

    Antworten
  18. Hallo Phil,

    erst einmal Danke für das Lob und eine Entschuldigung, dass die Antwortzeit so lange gedauert hat.
    14 Tage Resturlaub im September? Prima! Schottland? Gute Wahl 🙂
    Was B&Bs angeht, wirst Du es im September schon etwas einfacher haben als in der Hochsaison. Die rage, ob und wie gut die sich buchen lassen direkt vor Ort, wird mir in letztere Zeit häufig gestellt. Und obwohl ich das in den 90ern ein paar Male gemacht habe, bin ich seit der Jahrtausendwende (im Alter will ich Komfort 😉 ) auf eine Vorausbuchung umgestiegen. Das kommt aber auch immer darauf an, wie viel Komfort man möchte. Im Prinzip gibt es eben freie Hostels, Jugendherbergen, B&Bs und Campingplätze, die für Dich in Frage kämen. Cottages werden meist Wochenweise vermietet. Hilfreich sind oft die Tourist Informations vor Ort und die Chance steigt natürlich in den südlicheren Gebieten. Oben im Norden könnte es aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte etwas kniffliger sein. Ich würde zumindest in Schottland schon immer ein zwei Tage voraus denken und nicht erst am Abend suchen.

    Was Campingplätze angeht: Da gibt es wirklich viele. Und selbst wenn keiner zu finden ist, schlag Dein Zelt halt irgendwo in der Pampa auf. Solange Du Dich an den Country Code hältst, sollte das ok sein – es sei denn es ist ausdrücklich verboten. Zur Not fragen.
    http://www.outdooraccess-scotland.com/

    Deine Route sieht gut aus. Ich bin etwas misstrauisch, was Kilchoan nach Drimnin angeht. Zwar kennt Google diese Route, aber ich habe am Fähranleger keinen Hinweis auf eine Fähre gesehen, die diese Route fährt. Vielleicht mal prüfen?

    Ich sehe, dass Du den Bereich um John o’Groats bewusst auslässt. Das ist nicht dramatisch, ich weise nur darauf hin, dass es auch dort schöne Felsnadeln, den Aussichtspunkt Dunnet Head oder die nette Castle of Mey auslässt.

    http://www.myhighlands.de/dunnet-head-der-noerdlichste-punkt-schottlands/
    http://www.myhighlands.de/castle-of-mey-die-alte-dame-und-das-meer/
    http://www.myhighlands.de/john-o-groats-das-ende-ist-hasslich/

    Als alter Skye-Fan weise ich auch noch darauf hin, dass die kurze Route auf Skye der Insel kaum gerecht wird. Aber ich verstehe, dass Du da Zeit sparen willst. Aber schau Dir doch nochmal die Sehenswürdigkeiten bei mir an:
    http://www.myhighlands.de/tag/skye/

    Schade, dass Du auch keine Zeit hast für die Hebriden außer Skye. Die Western Isles mit ihren riesigen Sandstränden zum Beispiel.

    Was die Schotten angeht: Je weiter im Norden oder Nordwesten, desto freundlicher auf der Straße. Grüßen gehört unter Autofahrern dazu und man nimmt Rücksicht. Rücksicht heißt aber auch, dass man – wenn man gerade vor sich hintuckert, weil die Landschaft schön ist – andere überholen lässt. Die typisch deutsche Aggressivität stelle ich bei den Schotten der Highlands nicht fest. Dafür haben sie auch nicht ganz den Sinn für einen Mindestabstand.

    Die Menschen in den Highlands sind größtenteils sehr freundlich und durchaus gegenüber Fremden aufgeschlossen. Ich habe es sehr oft erlebt, dass ein gepflegter Schwatz (Wetter und „leichte“ Themen) dazugehört, auch abends im B&B oder Hotel. Wenn Du dort bist, wird auch sicher viel über das Referendum zur Unabhängigkeit gesprochen. Aber immer höflich und zurückhaltend bleiben 🙂

    Linksverkehr auf dem Motorrad, dazu kann ich nicht so viel sagen. Ich kann nur sagen, dass man sich im Auto irre schnell daran gewöhnt. Da Du Deine eigene Maschine mit nimmst, wirst Du auch keine Probleme mit anderer Technik haben, wie zum Beispiel vertauschten Gängen. Auch die seitlichen Abstandsprobleme fallen beim Motorrad weg. Meine Einschätzung: Mit Konzentration am Anfang wirst Du das sehr schneller hinkriegen als ein Autofahrer.

    Wir übrigens schaffen ohne Probleme am Tag mit dem Auto 200 bis 400 Kilometer. Je nach Menge der Stopps und Lust. Ich denke, Dein Plan geht also vom zeitlichen gut auf. Tipp: Überlege Dir auch was, wenn Du merkst, dass Du schneller bist als gedacht.

    So, ich hoffe ich konnte Dir alles beantworten. Habe ich was übersehen? Hilft Dir das?

    Bitte unbedingt auch nach dem Urlaub berichten, wie Deine Erfahrungen waren – auch mit dem Motorrad.

    Viele Grüße

    Stephan

    Antworten
  19. Phil

    Hallo Stephan,

    danke vielmals für die ausführliche Antwort und die Tipps betrefflich der Route.

    Das mit Kilchoan-Drimnin fällt mir gerade auch auf, da mein Navi das nicht routen möchte… Auch das Internet sagt mir da nichts. Ich denke ich gehe auf Nummer sicher, lasse das Stück entland des Sound of Mull aus und verarbeite die frei gewordenen Kilometer dann auf Skye.

    Den nördlichsten Punkt Schottlands und auch die äusseren Herbriden lasse ich wohlwollend links liegen. Dieses Mal. Ich kann mir einfach nicht alles auf einmal ansehen und muss an der ein oder anderen Stelle Abstriche machen. Zudem sieht die Westküste Schottlands auf der Karte soooo aufregend für mich jetzt nicht aus. Daher schneide ich schon so früh durch die Highlands und fahre nicht die ganze Westküste rauf. Beachte: Ich bin Motorradfahrer und nicht nur Reisender. Das wird zwar eine Art Chillout Trip mit entspannter Fahrweise… aber trotzdem gerne auf ruhigeren aufregenden Straßen.

    Betrefflich schneller sein als Gedacht: Ich hab eher die Befürchtung ich werde zu langsam sein. Ich reise völlig alleine und da halte ich sehr oft an, kram die Canon aus dem Tankrucksack. Hier ein Foto da eine Kaffeepause(Zumindest derzeit plane ich sowas gedanklich). Einige „Sehenswürdigkeiten“ wollte ich mir zudem näher angucken. Da geht schon Zeit für drauf. Ich plane daher eher mit Pufferzeit als mit Pufferkilometern. Falls es doch am Ende schneller geht als geplant werde ich mich schon beschäftigen.

    Übrigens plane ich derzeit sogar mit 15 reinen Fahrtagen. Das soll wohl schon ganz gut sein!

    Betrefflich Übernachtung bin ich mittlerweile weit weniger besorgt und seh dem Ganzen gelassener entgegen. Das war wohl die anfängliche Aufregung.Fürs Camping habe ich mir mittlerweile ein neues Zelt(VaudeTaurus3P) besorgt, Töpfe sind bestellt und ein Kocher noch aus den jüngeren Zeiten meiner Eltern vorhanden. Mein Schlafsack ist allerdings von 1995, sehr betagt und nie entpackt gelagert gewesen(Todsünde, ich weiss.) und meine Isomatte hat ein Packmaß jenseits von Gut und Böse! Ich befürchte da wollen nochmal 150€ investiert werden. Ich WEISS, dass es beim Zelten nichts bescheideneres als frieren gibt! Hättest du da Empfehlungen für mich?

    Berichten werde ich, aber mit Verlaub nicht hier 😉 Ich verlinke aber gerne ins Motorradforum, in dem ich immer meine Reiseberichte verfasse wenns gestattet ist.

    Im Moment laufen einfach die Vorbereitungen von Ausrüstung und meiner Maschine. Ich freue mich riesig auf das Abenteuer!

    Gruß, Phil

    Antworten
  20. Hallo Phil,

    na das klingt ja nach einem Plan.
    Was Schlafsack und Co angeht, bin ich auf selbem Stand wie Du. Mein Equipment stammt aus den 1990ern.
    Ich habe eine Thermarestmatte, die ein gutes Packmaß und eine gute Wirkung und Komfort hat. Allerdings sollte man dann nicht sein Opinelmesser reinfallen lassen. Insofern: Nimm dir einen Flicken für die Matte mit, wenn sie aufblasbar ist. Schlafsack kann noch gut sein, wenn er damals auf Stand war. Ich hatte immer einen Kompressionsack dafür, das hat das Packmaß gemindert.
    Das Zelt sollte halt Wind abkönnen und eine Innenzelt mit Fliegengitter haben. Etwas gegen Midges mitnehmen und Licht. In den Highlands kann es schon mal so richtig dunkel sein. Also „ich seh die Hand vor Augen nicht“-dunkel. Ich hatte auch immer eine kleine Kerze dabei, nicht nur wegen Licht, sondern weil sie im Zweifelsfall auch das Zelt mal heizen kann, wenn es doch kühl ist. Diese da: http://amzn.to/1tMMQ9W

    Sonst weiß ich keine Tipps mehr 🙂

    Viele Grüße

    Stephan

    Antworten
  21. Chris

    Hey Stephan,

    danke für die guten Tipps … nimmt mir dann die „Panik“ vor dem ersten fahren in Schottland schon etwas 🙂

    Wir werden am 27.9. (gegen 14Uhr) in Edinburgh landen und holen dort direkt unseren Mietwagen (nen kleinen Corsa). Von dort gehts direkt los nach Inverness bzw. in die Nähe um in unser B&B einzuchecken.

    Wie sieht der Verkehr direkt um den Flughafen herum aus? Kann man da gut die ersten km zurücklegen ohne vollkommen in Panik zu geraten?

    Laut GoogleMaps bräuchten wir ca. 3 Stunden bis zu unserem B&B. Sollte realistisch sein, oder? Würde schon ganz gerne pünktlich bei unserer Unterkunft sein.

    Schonmal vielen Dank für deine Einschätzung!

    Lieben Gruß,
    Chris

    Antworten
    • Freut mich, denn zur Panik besteht auch wirklich kein Grund.
      Du fährst raus und kommst erstmal in mehrere Kreisverkehre. Da kommt es darauf an, wie viel halt los ist. 14 Uhr sollte es halbwegs gehen. Nach den Kreisverkehren seid ihr schon auf der Autobahn nach Inverness unterwegs. Die M90. Und da könnt Ihr Euch hoffentlich in Ruhe daran gewöhnen. Halt defensiv und aufmerksam sein. Dann passt das schon.

      Nehmt Euch in der Mietwagenstation einfach Zeit, das Auto kennenzulernen. Ach ja und: Schaut es Euch genau an. Ich habe letztes Mal eins bekommen, das eigentlich in die Werkstat gesollt hätte. Also genau schauen.

      Wenn der Verkehr in Ordnung ist, werdet ihr vielleicht sogar einen Tick schneller sein, als Google es berechnet. Auf jeden Fall ist es kein Problem bis nach Inverness zu fahren.

      Aber es ist halt eine Frage des Wetters und des Verkehrs an dem Tag.

      Hilft Euch das?

      Viele Grüße
      Stephan

      Antworten
      • Chris

        Auf jeden Fall! Vielen Dank 🙂
        Hab mir schon http://youtu.be/2ubulxtEvWE angesehen um auf die Kreisverkehre vorbereitet zu sein.

        Ich werde Berichten wenn wirs geschafft haben 🙂

        Antworten
  22. Ole

    Hallo Stephan
    Meine Frau und ich werden im nächsten Jahr von ende Juni bis mitte Juli für drei Wochen nach Schottland fahren.
    Wir fahren mit einem Camper ( Länge 6.60 Breite 2.30 ) von Deutschland aus mit der Fähre von Amsterdam nach Newcastle.
    Da wir das erste mal dorthin fahren würden wir uns freuen wenn du uns bei ein paar Fragen helfen könntest.
    Macht das befahren der Schottischen Straßen (Highlands, Single Roads usw.) mit dem Camper Probleme?
    Kannst du uns was über die Midgest zu der Zeit sagen?
    Gibt es noch Plätze fürs „freihe stehen“?
    Über ein paar “ unbedingt sehen “ Tipps würden wir uns auch freuen.
    Gruß Ole

    Antworten
    • Hallo Ole,

      „Macht das befahren der Schottischen Straßen (Highlands, Single Roads usw.) mit dem Camper Probleme?“

      Das kommt darauf an, wo Du entlang fährst und wie gut Du Deinen Camper steuern kannst. Ich sehe viel Camper, wenn ich im Urlaub unterwegs bin. Es gibt aber auch manche Straßen, da würde ich abraten mit dem Camper zu fahren. Zum Beispiel die entlang der Küste der Applecross-Halbinsel oder die Golden Road auf Harris. Die meisten Straßen, die ich kenne, würde ich aber als befahrbar einordnen. Am besten fragt man vorher die Einheimischen.

      Zu den Mücken, rate ich Dir diese Seite durchzulesen, da steht auch eine Tabelle zur „Hauptsaison“:
      http://www.myhighlands.de/tipps/mucken-vermeiden-in-den-highlands/

      „Gibt es noch Plätze fürs “freihe stehen”?“
      Aus meiner Sicht werden es immer weniger, da eben oft das Schild „no overnightparking“ aufgestellt wird. Aber ein zwei Stellen finden sich noch. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, da fehlt mir die Erfahrung im Camper.

      Was die unbedingt sehen Tipps angeht:
      Isle of Skye 🙂 Unbedingt. Westküste und wenn Zeit ist die Äußeren Hebriden. Ansonsten findest Du ja viele Highlights auf der Seite.

      Ich hoffe, ich konnte ein bisschen helfen.

      Stephan

      Antworten
  23. Nelly

    Hallo,
    Danke für die Informationen 🙂 an sich sehr hilfreich und dennoch hab ich noch 1-2 Fragen.
    Eine Freundin und ich wollten im Oktober auch nach Schottland. Wollten uns auch ein Auto mieten und ca 7 Tage lang die landschaft erkunden. Wie ist das mit dem Wetter im Oktober? Wir wollten uns keine Hotels buchen und es auf gut Glück probieren…denke das wir da auch mal im Auto nächtigen müssen. Oder wäre es zu kalt?

    Und wieviel Pfund/Euro sollten wir für den Sprit einplanen? Unsere Ziele bis jetzt wären Edinburgh, Glasgow, Stirling, Loch Ness und viel viel landschaft 😀

    Vielen dank im voraus!

    Antworten
    • Hallo,

      zum Wetter bitte hier schauen:
      http://www.myhighlands.de/tipps/der-beste-monat-fur-schottlandreisen/

      Auto: Von wo aus geht es denn los? Und mit welchem Auto? Mietwagen?
      Hotels auf gut Glück: Funktioniert im Oktober wahrscheinlich ganz gut, nächtigen im Auto würde ich nicht. Nicht nur wegen Kälte, sondenr auch weil es meist ziemlich Rückenprobleme gibt. Habt Ihr kein Zelt, das Ihr einpacken könnt zusammen mit einer guten Isomatratze und einem Schlafsack?

      Viele Grüße

      Stephan

      Antworten
  24. Peter

    moin Stephan,
    prima Seite, gefällt mir … sehr informativ.
    Bin gerade dabei mich mit Schottland anzufreunden.
    Als Norwegenfan habe ich für die nächsten 2 Jahre jeweils eine Rundreise nach Scotland in der Planung.
    2015 mit dem Wohnmobil / 2016 mit dem Motorrad.
    Fähren für 2015 sind gebucht. Für 2016 sind wir bzgl. der Übernachtung noch unsicher.

    Zuerst einmal vielen Dank für diese Seiten.
    … es werden bestimmt noch Fragen auftauchen

    Grüße aus Schleswig-Holstein
    peter

    Antworten
  25. Andrea

    Hallo Stephan,

    vielen Dank für die vielen Informationen und Tipps auf Deiner tollen Seite!
    Ich war bereits Anfang der 2000er einmal in Schottland – Billigflieger, Mietwagen und Hostel in Edinburg – und es war sooooo schön!
    Nun geht es im Oktober noch einmal mit meiner Tochter (17) dort hin! Ähnliches Budget, d.h. Easyjet + Mietwagen sind gebucht, dazu ein Ibis Hostel, da dies einfach unschlagbar günstig ist. Verpflegen werden wir uns unterwegs – da sind wir eher anspruchslos und uns reicht was Schnelles aus dem Supermarkt oder vom Bäcker. Hauptsache Schottland – auch für den kleinen Geldbeutel!
    Wir werden Montagabend ankommen und Freitags am frühen nachmittag zurückfliegen – viel Zeit bleibt also nicht.
    Von meiner ersten Tour ist mir die Edradour-Destillerie (die wir damals nur zufällig entdeckt haben, weil wir uns verfahren haben), Loch Lomond und Culloden lebhaft in Erinnerung geblieben.
    Nun möchte ich eine Tagestour auf jeden Fall nach Fort William starten um mit dem Jacobite-Train zu fahren. Von Edinburg früh morgens los – dann die Tour (Hin und Zurück mit 2 Std. Aufenthalt in Mallaig ) sodass wir gegen 16 Uhr wieder in Fort William sein werden.
    Meinst Du es ist realistisch, danach noch etwas anderes in der Nähe zu erkunden? Wir müssen ja noch wieder nach Edinburg zurück. Ich habe beispielsweise überlegt, ob man danach noch zum Eilean Donan Caslte weiterfahren könnte… ?!?

    Einen weiteren Tag werden wir bestimmt „nur“ in Edinburg verbringen – da gibt es ja auch genug zu erkunden.

    Bliebe ein weiterer Tag. Nun überlege ich, ob ich da eine Tour in Richtung Inverness unternehme mit einem (erneuten) Abstecher nach Edradour… Oder mal ganz woanders hin?

    Hast Du Tipps für mich und meine Tochter?

    Übrigens für alle „Mitleser“: Ich kann Stephan nur zustimmen! Autofahren in Schottland ist – trotz Linksverkehr – wirklich easy! Ich habe selten freundlichere und zuvorkommendere Autofahrer erlebt, als in Schottland. Alle nehmen Rücksicht, keiner drängelt, schimpft oder hupt, selbst wenn man als Touri desorientiert einmal das Verkehrshindernis sein sollte 😉

    Viele Grüße
    Andrea

    Antworten
    • Was die Tour nach Ft William angeht: Fahrt doch zurück durch Glencoe. Das liegt auf dem Weg. Das Visitor Centre hat dann vermutlich schon zu, aber die Natur bleibt ja. Vielleicht einen kurzen Abstecher mit dem Auto ins Glen Etive zum Schauen. Dann runter fahren und am Rannoch Moor. Ich denke, dass also auf der Rückfahrt genug zu sehen ist 🙂

      Für den letzten Tag: Schaut Euch doch mal nach Highland Games um: hier auf der Seite. Sehenswert ist sicher auch Striling Castle, Wallace Monument und Bannockburn. Alles recht nah. Dazu die Kelpies in Falkirk. Auch Loch Katrine gibt es einen Dampfer für Ausflüge. Alles nicht allzuweit von Edinburgh entfernt.

      Antworten
  26. Karin

    Hallo,
    Wir fliegen nächste Woche nach Schottland und ich will mir kein Navi kaufen, sondern nur eine App für mein iPad. Voraussetzung ist natürlich, dass sie auch Offline verfügbar ist. Kennen Sie evtl. eine gute App? Darf auch kostenpflichtig sein.
    Gruß
    Karin

    Antworten
  27. Hallo Stephan,
    eine wunderbare Seite mit sehr sehr vielen wertvollen Tipps, danke dafür!
    Wir fahren im Juni mit unserem VW-Bus nach Schottland und planen eine Rundreise. Gebucht ist bisher nur die Fähre Amsterdam – NEwcastle. Alles weitere Entscheiden wir spontan…
    Weisst du ob es in Großbritannien Umweltzonen gibt? Wir haben nämlich keine Grüne Plakette und würden dann diese STädte meiden.
    Außerdem ist mein Freund Leidenschaftlicher Fotograf und Filmer und filmt auch gerne mit einer Drohne, die wir gerne mitnehmen würden. Weißt du ob es dazu in Shcottland / UK bestimmte Regularien gibt die bei Drohnenfliegen beachtet werden müssen?
    Danke im Voraus, auf unserer Webseite werden wir wie immer Reiseberichte schreiben und Fotos veröffentlichen, vielleicht interessiert es dich ja
    Viele Grüße,
    Kaya

    Antworten
    • Eine sehr gute Frage, die ich oben im Text mit einem Absatz beantwortet habe. Kurz: Noch gibt es keine in Schottland, aber in London, Brighton, Oxford und Norwich gibt es sie.

      Antworten
  28. Thomas

    Hallo Stephan,
    am kommenden Samstag geht´s von Weeze aus, mit der besten aller Ehefrauen, los nach Edinburgh. Dort wird am Flughafen der (Automatic-)Mietwagen 🙂 übernommen und ab Richtung Highlands. Geplant, bzw. auch schon gebucht sind Unterkünfte in Stirling, Fort William, Isle of Skye, Drumnadrochit, Pitlochtry und zum Schluss 2 Tage in Edinburgh. 8 Tage auf die wir gespannt sind, wie ein Flitzebogen. Vorfreude pur. Angesteckt durch eine Arbeitskollegin, die vor 2 Jahren etwa diese Route „abgearbeitet“ hatte. Fix geplant ist relativ Weniges, wir wollen uns einfach darauf einlassen und da anhalten, wo es uns gefällt. Hierzu hat uns Deine Seite noch zu ein paar letzten Tipps verholfen.
    Viele Grüße,
    Thomas

    Antworten
  29. Monique Helfer

    Hallo Stefan

    Erstmal ein grosses Lob für die tolle Seite mit so vielen Informationen! Am Samstag fliegen wir zum ersten Mal nach Schottland. Wir haben so ein last Minute Angebot im Reisebüro gebucht mit eigenem Mietwagen und vorgebuchten B &B’s. Nun bin ich mit Hilfe deiner tollen Seite am plannen, welche Sehenswürdigkeiten wir uns unterwegs anschauen wollen.
    Wir fahren am 4. Tag von Armadale mit der Fähre nach Mallaig. Von dort aus haben wir Zeit bis nach Lochaline wo wir gegen Abend wohl die Fähre nach Mull nehmen. Nun habe ich mir überlegt ob wir von Mallaig die Road to the Isles nehmen könnten, da wir ansonsten nicht mehr dort vorbei kommen. Müssten wir bei dieser Variante die Road to the Isles wieder zurück nehmen oder gibt es einen anderen Weg wieder nach Lochaline zu gelangen? Wie viel Zeit müssen wir für die Road to the Isles einplannen?

    Freundliche Grüsse

    Monique

    Antworten
    • Oh, jetzt seid Ihr bestimmt schon unterwegs. Also, es gäbe noch die Möglichkeit die Road to the Isles nach Ft William zu fahren und dann Richtung Oban die Küste entlang zu fahren, um dann mit der Corran Fähre wieder überzusetzen um Richtung Lochaline zu fahren.

      Antworten
  30. Maggie

    Hallo Stephan
    Planen eine B&B Rundtour über Edinburgh ,Aberdeen, Iverness usw. unteranderem gehören dazu auch 2 Tage Isle of Sky. Vorgesehen ist die Fähre von Armadale -Mallaig. jetzt habe ich aber gelesen ,
    dass man bei einigen Autovermietern die Autos nicht für Fährfahrten nutzen darf,??? Kannst du uns evtl . einen Tipp geben ? Zudem habe ich noch eine Frage . Muss man für bestimmte Strassen /Brücken Mautgebühren zahlen?
    Viele Grüsse Maggie

    Antworten
    • Maut habe ich noch kein einziges Mal in Schottland gezahlt. Wüsste nicht, wo. Zu Autovermietern und Fähre habe ich ja schon geschrieben. Also mir ist das nicht bekannt.

      Antworten
  31. Maggie

    Hallo Stephan
    Super Seite , brauch auch mal deine Hilfe. Möchten für unsere Rundreise vom 3.07.-13.07. 2015 ein Auto mieten ab Flughafen ,soweit ja kein Problem bis auf eine Sache, dass man das Auto nicht für Fährfahrten nutzen darf.Müssen wir aber,da wir 2 Nächte auf der Isle auf Sky bleiben. dachten schon daran wieder über Kyle of Lochalsh zurückzufahren um dann laut B&B Tour nach Fort Williams zu gelangen.Hast du eine andere Idee ? Oder bei welchem Autovermieter ausser Europcar (viel zu teuer) könnte man ein Auto auch für Fährfahrten buchen. Sind eigentlich Mautgebühren zuzahlen ?

    Antworten
    • Ein Auto, das man nicht für Fährfahrten nutzen darf? Was ist denn das für ein Anbieter? Ich habe Hertz genommen, davor war ich immer bei Europcar, wurde dort aber einmal sehr enttäuscht. Aber auf die Idee, zu schauen, ob man das für Fährfahrten nutzen darf oder nicht, bin ich noch gar nicht gekommen – in Schottland sind Fährfahrten alle Nase dabei.

      Antworten
  32. Bengt

    Hallo Stephan,

    bei der Planung unserer Rundreise haben wir uns immer wieder gefragt, wie viele km man am Tag in den Highlands so schafft. Wir haben uns bisher auf die Angaben von Google Maps verlassen und da immer grob 1 bis 2 Stunden drauf gerechnet, weil wir im Urlaub natürlich gemütlich unterwegs sind. Ist beispielsweise 4 Stunden (Maps sagt 3 Stunden) für die Strecke von Fort William nach Edinburgh realistisch?

    Passend dazu: Schaffen wir es von Fort William aus einen ergiebigen (aber gemütlichen) Tagestrip auf die Isle of Skye zu machen, wenn wir die Brücke benutzen wollen (Maps sagt wieder 3 Stunden)? Oder sollten wir doch eher die Fähre von Mallaig aus nehmen? Bei Ersterem würden ja schon 6 Stunden reine Fahrzeit anfallen.

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Hallo Bengt,

      die Angaben in Google sind für die reine Fahrzeit meist schon vorsichtig gerechnet. Aber es kommt natürlich darauf an, wie gut Ihr fahrt und wie viele Zwischenstopps Ihr einlegt. Und da würde ich, wie Ihr es schon macht, großzügig rechnen – es gibt immer was zu sehen am Straßenrand.
      Ansonsten halte ich die Tour Edinburgh nach Ft Williams in 3 Stunden für realistisch, wenn man über die A9 fährt und diese auf frei ist. Schöner ist es natürlich, wenn man den Weg über das Glencoe nimmt. Da gäbe es sicher viel zu sehen. Vielleicht auf dem Rückweg?

      Ft William nach Skye als Tagesausflug?Ist ein hartes Brett. Ihr werdet sicher an der Eilean Donan Castle halten wollen, und dann fahrt ihr über die Brücke und es kommt erstmal nicht viel schönes. Skye wird entweder Richtung Elgol richtig schön, oder eben Nördlich von Portree. Es kommt also ein bisschen darauf an, was Ihr sehen wollt auf Skye und wie lange Ihr fahren könnt.

      Die Fähre in Mallaig ist zwar schön, aber alleine auf der Straße dorthin gibt es so viel zu sehen … vielleicht ist die Route tatsächlich besser, weil es unterwegs mehr zu sehen gibt.

      Was möglich wäre, als Alternative zur Brücke und Mallaig-Fähre: Die Glenelg-Fähre bei der Hinfahrt und zurück die Brücke (dann wird Eilean Donan aber schon geschlossen sein).

      Kurz und gut: Es kommt sehr darauf an, was Ihr auf Skye vorhabt…

      Hoffe, ich habe euch nicht komplett verwirrt.

      Viele Grüße

      Stephan

      Antworten
  33. Fabrice

    Was für eine super Seite! Sehr hilfreich!

    Wir möchten ein paar Tage auf der Isle of Skye verbringen und starten von Edinburgh aus mit dem Mietwagen. Ist ratsamer über Glasgow (circa 6,5 h) oder Perth (circa 5,5h) zu fahren? Wir können zum jetzigen Zeitpunkt schlecht einschätzen welche Route „schöner“ ist und angenehmer zu befahren? Haben Sie einen Tipp für uns? Gibt es besondere Sehenswürdigkeiten auf der Route?

    Besten Dank und viele Grüße
    Fabrice

    Antworten
    • Also „über“ Glasgow wäre jetzt ein Umweg, denke ich. Und auch nicht sehr schön. Persönlich würde ich, wenn ich die Zeit hätte auf der fahrt, die Route via Sterling nehmen und dann über Callander zum Glencoe. Und das ist von der Szenerie wunderbar.
      Ihr könnt ja auch hin so und zurück anders … oder je nach Wetter.

      Antworten
  34. Jürgen Schulze

    Sehr gute Hinweise,wir wollen 2016 mit 2 Border Collie u.Wohnmobil Schottland besuchen.Wir
    züchten seit 2000 Borders u.lieben diese Rasse.2000 war ich schon in Schottland,das Traumland
    meiner Frau !Wir planen jetzt schon !
    Danke

    Antworten
  35. Ute

    Hallo Stephan,

    ich bin seit einigen Tagen im Netz am Suchen und Stöbern, weil ich nächstes Jahr unbedingt nach Schottland reisen möchte… bin dabei auf diese tolle Internetseite gestoßen und bräuchte da mal einen Tip, wie wir das am Besten angehen sollten mit der Schottlandreise… Wir, das sind mein Mann, mein bis dahin 11-jähriger Sohn und ich, würden gerne ein bisschen was sehen von Schottland, es sollte so zu gestalten sein, dass es für unseren Sohn nicht zu anstrengend wird mit langen Fahrzeiten! Da wir im Südwesten Deutschlands wohnen, würde wohl auch eher die Variante Fliegen und Mietwagen mit diversen B&B Unterkünften in Frage kommen – jetzt ist die Frage, wo das Ganze preislich liegt, weil wir ein nicht allzu riesiges Budget haben – hätten Sie uns dafür einen passenden Vorschlag?
    Liebe Grüße
    Ute

    Antworten
    • Hallo Ute,

      erst einmal eine Entschuldigung dafür, dass ich so lange nicht geantwortet habe, ich war allerdings bis gestern selbst in Schottland, um frische Fotos und Themen mit nach Hause zu bringen.
      Die frage nach dem Preis ist schwierig und kaum pauschal zu beantworten. Es stecken zu viele Parameter drin: Welche Saison – Haupt- oder Neben-? Welche Flugstrecke? Welche Autogröße des Mietwagens und welche Versicherung dazu bei welchem Anbieter? Welche Qualität bei den Unterkünften? Dazu kommt noch: Wie ist der Kurs Pfund zu Euro?
      Etc pp. Da kann ich also leider keine pauschale Antwort geben. Da hilft es nichts, das muss man sich selbst zusammensuchen. Leider :o(

      Tut mir leid.

      Stephan

      Antworten
  36. Horst

    Hallo,

    zunächst herzlichen Dank für diese wirklich informative Seite!

    Ich hätte dennoch ein Anliegen (man verzeihe mir, wenn diese Frage schon irgendwo beantwortet wurde und ich dies nicht gefunden habe): Meine Frau und ich überlegen derzeit, nächstes Jahr einen größeren Großbritannien-Trip mit Fokus auf Schottland zu machen. Wir wollen das Land mit unserem eigenen PKW erkunden und insbesondere unseren Hund (Schäferhund) mitnehmen.
    Mein Frage hierzu: Gibt es besondere Regularien bzgl. des Transports größerer Hunde im Auto? Oder ist es ausreichend, den Hund wahlweise im Kofferraum (Kombi) mit Absperrgitter oder auf der Rücksitzbank mit Geschirr und Gurtschloss Platz nehmen zu lassen?

    Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße,

    Horst

    Antworten
    • Hallo Horst,

      ui, also da bin ich jetzt überfragt. Meinst Du das innerhalb Schottlands oder auf der Fähre? Ich habe oft gehesen, dass viele Ihre Hunde im Kombi hinten drin hatten. Einmal habe ich einen auf dem Beifahrersitz gesehen. Das war aber alles „auf dem Land“.

      Viele Grüße

      Stephan

      Antworten
  37. Horst

    Hallo Stephan,

    ich meine natürlich beides. 😉
    Wobei ich vermute, dass es auf der Fähre bzw. im Eurotunnel nicht ganz so kritisch ist, weil sich das Fahrzeug da ja nicht bewegt.

    Aber trotzdem schonmal vielen Dank für die Antwort. Ich denke ich werde mal beim DEFRA nachfragen, vielleicht kann man mir dort weiterhelfen.

    Viele Grüße,

    Horst

    Antworten
  38. Horst

    Hallo Stephan,

    klar. Ich warte gerade auf die Antwort vom DEFRA, kann aber laut deren Webseite bis zu zwei Wochen dauern…

    Viele Grüße,

    Horst

    Antworten
  39. Horst

    Hi Stephan,

    hier die Antwort vom „APHA“ (Animal and Plant Health Agency):

    — snip —

    The United Kingdom (UK) ‘Highway Code’ states: ‘When in a vehicle make sure dogs or other animals are suitably restrained so they cannot distract you while you are driving or injure you if you stop quickly’. In some European countries, the law does not allow dogs to travel loose in vehicles. Your pet should preferably travel in a container which meets particular standards. A cat or very small dog should always travel in a container, and the container should be placed where it:

    • cannot move when you accelerate, brake and go round corners;
    • is easy to get to; and
    • is not exposed to strong sunlight or cold draughts.

    If your dog travels loose in the vehicle, it should not be able to escape through any window. When windows need to be left open, we suggest you use ‘window guards’ to prevent the animal escaping.

    If the dog is travelling in the luggage compartment of an estate car or hatchback, you should fit a secure dog-guard, and the floor should have a non-slip surface.
    Providing enough ventilation at all times is essential – both when the vehicle is moving, and even more so when it is not moving – particularly in hot or sunny conditions.

    For further information on how to prepare a pet for export to the UK under the Pet Travel Scheme (PETS), including listed countries, documentary requirements and approved routes and carriers, please see the link below:
    https://www.gov.uk/pet-travel-information-for-pet-owners

    — snip —

    Viele Grüße,

    Horst

    Antworten
  40. Carola

    Hallo
    Ich plane im Moment meine Reise nach Schottland. Ich fliege am 09.05 nach Edinburgh.
    Die Städte, wie Glasgow, Stirling etc. werde ich mit dem Zug oder Bus besuchen. da hab ich mir so 10 Tage eingerechnet. Buchen werde ich vorerst nur das Hotel in Edinburgh, anschliessend wird ich wohl in Hostels oder B&B unterkommen, die ich mir vorher auf dem Tablet raussuche.
    Anschliessend möchte ich in die Highlands, Zeit hätte ich sicher 3 Wochen wenn nicht mehr. Suche im Moment nach einem Mietwagen, da ja geschrieben wurde das sei ab 21 Jahren möglich. Nur finde ich nur Angebote ab 23 oder älter.
    Gibt’s da einen Tipp welche Seite/welcher Anbieter, oder soll ich erst vor Ort fragen? Das es Aufpreis gibt ist mir klar, aber denke es wäre die beste Möglichkeit für mich zu reisen, da ich alleine unterwegs sein werde.

    Antworten
  41. Markus

    Hallo zusammen,
    ich habe eine Frage bezüglich der Mitnahme von Navigationssystemen.

    Benötige ich ein Stromadapter für den Mietwagen?

    Antworten
    • Nein, die Stecker und Steckdosen im Auto sind die gleichen, wenn von dort der Strom bezogen wird. Wird das Navigationsgerät aber nicht im Auto aufgeladen, sondern über einen normalen Stecker, dann braucht man natürlich auch einen Adapter.

      Antworten
  42. Peter

    Hallo Stephan,
    für uns geht es in 3 Wochen erstmals auf die Insel.
    Zum Thema „Scheinwerfer abkleben“ habe ich hier nichts gefunden und von Freunden eher gegensetzliche Meinungen gehört.
    Von „Ja, auf jeden Fall“ bis zu „Nein, kein Thema“, war alles dabei.
    Wie handhabst du es, bei deinen Reisen. Vielen Dank, Peter.
    Sehr informative Seite. Mein Respaekt dafür.

    Antworten
    • Erstmal danke für den Respekt 🙂
      Ich habe den Text oben noch etwas ergänzt … allerdings habe ich schon damals nicht wirklich eine schlüssige Antwort gefunden, darum hatteich das bisher ausgelassen. Jetzt halt mein Wissensstand dazu.

      Antworten
  43. Martin

    Hallo Stephan!
    Vielen Dank für Deine Website. Da ist vieles kurz und bündig formuliert, so dass man als „Schottland-Einsteiger“ schnell den Einruck hat, schon etwas schlauer zu sein.
    Für mich und meine Familie geht es Ende Juni das erste Mal dorthin. Endziel ist Uist, wo wir Freunde besuchen. Leider hat aus 1001 Grund die Routenplanung und -Buchung nicht so funktioniert wie gewünscht. Jetzt müssen wir am 2.7. einen Gewaltmarsch von Edinburgh nach Skye (Nord) unternehmen. Weil ich zunächst dachte, ich könnte in Oban eine Nacht Pause machen, habe ich eine Fähre Mallaig-Armadale für den 3.7. gebucht. Jetzt bin ich schon ziemlich traurig, dass ich Glencoe und Road-to-the-Isles nicht bei der Hinfahrt mitnehmen kann. Eine Idee ist es jetzt, ob wir gleich am ersten Tag unseres Skye-Aufenthaltes, also dem 3.7. eine Rundfahrt machen können: Von Staffin runter und über die Brücke, danach irgendwie rechts und über Ft.-William und Glenfinnan nach Mallaig, dann mit der ohnehin gebuchten Fähre wieder rüber und zurück nach Staffin. Wie ist Deine Einschätzung: Kann man machen? oder: Lass die Finger davon?
    Vielen Dank und viele Grüße,
    Martin

    Antworten
    • Da die Fahrt auf Skye von Staffin zur Brücke zwar gut geht, aber sich doch zieht, würde ich mir lieber in Ruhe Skye ansehen. Die Tour wäre mir persönlich zu lang und zu hart…

      Antworten
  44. Frauke

    Hallo Stephan,
    Danke…Danke..Danke!!! Ich möchte schon seit Jahren „Schottland erleben“ und nun geht’s endlich los…Geburtstagsgeschenk 🙂 Wir haben den Flug von Hannover über London nach Edinburgh sowie ein Mietauto gebucht. Am 19.07.16 geht’s los und bis zu Deiner Seite dachten wir „easy going“ B&B gibt’s doch überall 🙂 Nach soeben erfolgter, ausführlicher Lektüre habe ich parallel über Booking.com alle Stationen anhand Deiner Tipps geplant. Werde berichten, wenn wir wieder da sind:-))
    Liebe Grüße
    Frauke

    Antworten
  45. Joachim R.

    Hallo,
    wir wollen nächstes Jahr nach Schottland und ihre Seite ist wirklich absolut hilfreich und super aufgebaut. Wir werden mit dem Wohnmobil fahren. An dem Mietfahrzeug darf/kann ich nicht so einfach eine Folie an den Scheinwerfern anbringen. Ich hoffe mal, dass ich die Scheinwerfer umstellen kann. Unsere Route soll uns grob von Edinburgh / Perth / Stonehaven / Inverness (über Banff) / Helmsdale / Kinbrace / Durness / Bonar Bridge / Drumnadrochit / Dornie / Portree / Duntulm Castle / Dunvegan / Armadale / Castle TTioram / Glenfinan / Fort william / Glencoe / Oban Adrisharg / Killin / Pitlochy / Stirling / Edinburgh führen. Unsere 16 Etappen haben so zw. 90 und 280 km pro Tag. An den beiden langen Routen geht es uns darum etwas Strecke „zu machen“. Der Großteil der Tage ist entspannt. Die Sehenswürdigkeiten haben wir überwiegend aus ihrer Seite und den Wünschen meiner Frau (Filmkulissen). Auch da ist es relativ entspannt, da wir unsere Hündin mitnehmen und lediglich nur ein paar wenige Burgen von innen sehen werden. Meine Sie das ist machbar in der Zeit und können sie auf der Route noch „Geheimtipps“ geben.

    Vielen Dank

    Joe

    Antworten
    • Hallo,

      ehrlich: Ich habe keine Geheimtipps 🙂 alles was ich weiß, steht auf der Seite. Die Strecke klingt sehr schön. Vielleicht das: Statt Stirling Castle würde ich lieber Doune Castle besichtigen. KLeiner, abgelegener und netter. Stirling ist wirklich sehr groß- Kommt darauf an, was man mag…

      Viele Grüße

      Stephan

      Antworten
  46. Dieter

    Hallo Stephan,
    super Seite, sehr informativ, toll zu lesen – macht richtig Laune!
    Meine Frau und ich haben zu meinem 60. Geb. für uns beschlossen, langgehegte Träume wenn möglich zu verwirklichen – so werden wir nun unseren Traum Schottland wahrmachen. Fähre ist gebucht, ebenso alle notwendigen Unterkünfte (überwiegend B&B, einmal Hotel, zweimal Inn); war mir in der Hochsaison (09. – 23.08.) zu heikel, ich bin nicht so der Gambler in Sachen Urlaub.
    Damit steht natürlich auch die Route:
    Newcastle – Edinburgh
    Edinburgh – Pitlochry
    Pitlochry – Inverness
    Inverness – Strathy (bei Thurso)
    Strathy – Ullapool
    Ullapool – Portree
    Portree – Fort William
    Fort William – Oban
    Oban – Loch Lomond
    Loch Lomond – Newcastle
    Wir werden 2 Nächte in Pitlochry verbringen, da wir Edradour besichtigen wollen und außerdem noch Balmoral anfahren wollen.
    In Portree werden wir ebenfalls zwei Nächte verbringen, um Talisker zu besuchen und dem Old Man of Storr die Aufwartung zu machen.
    Die letzte Station Loch Lomond sind auch zwei Übernachtungen gebucht.

    Meine Bitte an dich wäre jetzt:
    kannst du mir ein paar Tipps geben, was auf den Fahrten sehenswert ist, wo sich ein Halt lohnen würde (Schlösser, Landschaft; Denkmal etc.)?

    Weil in den Fragen/Kommentaren immer wieder auftaucht Fliegen oder eigenes Auto: wir haben uns ganz bewusst für das eigene Auto entschieden, weil wir einen gewissen Komfort haben wollen, weil für zwei Wochen Schottland ein kleiner Koffer viel zu sehr einengt (zumal wir auch gerne Wandern; pack mal Wanderschuhe in einen kleinen Koffer!) und als Folge davon ein Flug auch mit Billigflieger ziemlich teuer wird (beim Gepäck wird generell zugelangt), und ich brauche einen Mietwagen; so ist es egal, ob nun zwei, drei oder vier Koffer im Auto liegen, und nicht zuletzt will man ja auch das ein oder andere Mitbringsel transportieren. Letztlich gibt sich das preislich nicht viel!

    Schon mal an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für deine Antwort!

    Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen auf deine Vorschläge.

    Wir beide freuen uns wie Bolle auf den Urlaub

    Slainte mhath
    Dieter

    Antworten
    • Hallo Dieter,

      Tut mir leid, dass ich Dich enttäuschen muss, aber derzeit bin ich derart eingespannt beruflich, dass ich Routen nur wenig kommentieren kann. Hier fällt mir nur spontan ein, dass Dean-Village in Edinburgh sehr sehenswert ist, der Linlithgow Palace ein Stück oberhalb Edinburgh auch und zwischen Newcastle und Edinburgh die Melrose Abbey. Den Rest findest Du eigentlich zumeist auf der Webseite selbst.

      Hast Du die „Umkreissuche“ gesehen? Dort kannst Du einzelen Orte eingeben und einen Umkreis in Kilometern. So findet die Seite zu jedem Ort die passenden Sehenswürdigkeiten. Sie ist in der rechten Randspalte gleich unter der kleinen Karte zu finden.

      Ganz schnell aus der Hüfte geschossen: Unter Edinburgh

      Sorry, dass ich da gerade nicht mehr Input geben kann.

      Viele Grüße

      Stephan

      Antworten
  47. Pia

    Hallo Stephan,
    ich habe vor kurzem meinen Schottland Urlaub gebucht und hatte auch einen mietwagen, die wollen mir jetzt aber doch keinen mehr geben weil ich erst 20 bin. Hast du vielleicht einen Tipp wo ich es nochmal wegen einem Mietwagen versuchen könnte oder was es für andere möglichkeiten gibt dort vorranzukommen? Ich bin für 10 Tage in Fort William, weil ich von da aus Zentral alle Orte die ich besuchen will erreichen kann, nur bin ich jetzt unsicher wie ich sie erreichen soll. Und man kann nicht alles mit dem Zug erreichen.

    Danke schon im Vorraus

    Liebe Grüße Pia

    Antworten
    • Hallo Pia,

      auwei, nein, da weiß ich spontan leider nichts. Sorry. 🙁

      Viele Grüße und viel Glück

      Stephan

      Antworten
  48. Marion

    Hallo Stephan,
    wir möchten vom 21. bis 28. Januar nach Schottland – das erste Mal. Reicht es einen normalen Mietwagen zu nehmen oder brauchen wir, wenn wir auch in den Nordwesten fahren möchten, einen Geländewagen? Wie sind die Straßenverhältnisse im Winter?
    Danke!

    Antworten
    • Falls Ihr nicht irgendwas Extremes vorhabt, ist ein normaler Mietwagen völlig ausreichend. Ich habe noch nie etwas anderes genutzt.
      Achtet bei der Übergabe darauf, dass die Reifen gut in Schuss sind.

      Antworten
  49. Sigrid Meyer

    Hallo,

    wir planen im Sommer dieses Jahres zum 2. Mal nach Schottland zu fahren mit unserem Wohnmobil. Das 1. Mal hat uns sehr gut gefallen und wir hatten das Glück 2006 im Sommer auch tolles Wetter zu haben. Nun wollen wir Ende August/Anfang September fahren, um die Heideblüte in den Highlands mitzubekommen. Meine Frage lautet: Gibt es in Schottland inzwischen Umweltzonen? Wir haben ein Diesel-Wohnmobil, der schon etwas älter ist, also keine Plakette hat.
    Dann noch eine Frage: Kennst Du einen Reiseveranstalter, der geführte Busreisen in den Highlands anbietet? Wir wollen einen Teil der Reise im Bus machen, damit auch der Fahrer sich mal entspannt durch die Gegend fahren lassen kann, so ca. 4-5 Tage?
    Vielen Dank und auch von mir ein ganz dolles Lob für die tolle Seite – besonders die aussergewöhnlichen Tipps, z.B., welcher Mückenschutz :):):)

    LG Sigrid Meyer

    Antworten

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