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Urlaub im Inverness-Shire – das schlagende Herz der Highlands


Urquhart Castle
Urquhart Castle

Karte Region Inverness-Shire
Karte Region Inverness-Shire
Inverness Castle
Inverness Castle
Foto vom Glenfinnan Viaduct
Die berühmte Eisenbahnbrücke bei Glenfinnan
Schleuse Fort Augustus
Schleuse Fort Augustus
Tioram Castle
Tioram Castle

Infos zu Inverness-Shire:

Allgemeines
Beste Reisezeit

Nirgendwo in Schottland trifft so viel Geschichte auf eine so wunderbare Landschaft. Das Inverness-Shire ist das geschichtliche Zentrum der Highlands.

Auffällig ist natürlich der große Graben, der die ehemalige Grafschaft (Shire) zwei teilt. Er verläuft von Inverness nach Fort William. In diesem Graben liegt auch das berühmte Loch Ness und an dessen Ufer die Ruine von Urquhart Castle. Außerdem verbindet dieses Great Glen die Ost- mit der Westküste durch den meisterlichen Caledonian Canal.

Im Inverness-Shire liegen unvergesslich schöne Landstriche. Etwa Im Norden das großartige Glen Affric, das ein Paradies für Wanderer ist. Dann natürlich in der Mitte die Kette an Lochs im Great Glen: Loch Ness, Loch Oich, Loch Lochy.

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Westlich – noch hinter Fort William – die wunderbar bergige Gegend um Glenfinnan, durch das der Jakobite Steam Train fährt. Die Sandstrände an der Küste bei Morar und auch die wilden Halbinseln Moidart und Ardnamurchan, auf der nur wenige Menschen Leben.

Im Osten erstreckt sich das Shire in die Grampian Mountains, ein beliebtes Erholungs- und Skigebiet. Und es ragt sogar in die Speyside, wo berühmte Whiskys ihre Heimat haben.

Hier wurde Geschichte geschrieben

Das Inverness-Shire ist voller Forts und Burgruinen. Denn einerseits zogen sich die Clan-Festungen wie Castle Tioram an der Küste entlang gegen etwaige Feinde von See, andererseits haben die britischen Truppen etliche Forts nach dem zweiten Jakobiten-Aufstand errichtet und nach ihren Monarchen benannt. Daher rühren eben Namen wie Fort William, Fort Augustus oder Fort George.

Das Inverness-Shire ist daher so ein geschichtlich wichtiges Zentrum, weil hier der 45er-Aufstand der Jakobiten unter Bonnie Prince Charlie begann und auch erfolglos endete.

In Glenfinnan hisste er zum ersten Mal das Banner und sammelte die Clans um sich. Er eroberte weite Gebiete, ehe er sich nach Inverness zurückzog, wo er in der Schlacht bei Culloden geschlagen wurde. Als Antwort auf diesen Aufstand setzte die Regierung den Highlandern das Fort George vor die Nase und es begann die Zeit der Highland Clearances.

Doch gab es hier die Bemühungen die Industrie anzuschieben. Ein Projekt war der Caledonian Canal, der bei Fort Augustus liegt. Diese Ost-West-Verbindung durch das Great Glen sollte die Wirtschaft und damit den Wohlstand der Bevölkerung ankurbeln. Das für Damals gigantische Werk wurde zwischen 1803 und 1822 gebaut, konnte dann aber nicht halten, was er wirtschaftlich versprochen hatte. Immerhin freuen sich heute viele Erholungsurlauber, darüber, dass sie ihn mit Booten entlang schippern können.

Ein anderes Projekt war der Zug von Fort William nach Mallaig, der heute als Jakobite Steam Train fährt. Er band die Westküste und die Isle of Skye wirtschaftlich an den Rest Schottlands an.

Wichtige Orte im Inverness-Shire

Logisch: Inverness ist die wichtigste Stadt. Sie ist zugleich Sitz der Verwaltung für den gesamten Highland-Bezirk. Hier leben rund 60.000 Schotten, somit verdient sie tatsächlich einmal das Prädikat „Stadt“. Am anderen Ende des Great Glen sitzt Fort William mit immerhin noch knapp 10.000 Bewohnern.

 

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